Spritspartips
Kurzfassung

Fahren Sie immer mit dem möglichst hohem (vom Hersteller zugelassenem) Reifendruck.

Entrümpeln Sie Ihr Auto. (Gewicht kostet Sprit).

Dachgepäckträger nur bei Bedarf montieren.

Fahren Sie möglichst lange im hohen Gang.

Und nun das wichtigste:

Fahren Sie immer Vollgas ! (?????)

Hört sich irrsinnig an! Oder?

Der Wirkungsgrad bei einem Motor steigt bei Last.
Zum Beispiel:
Ein Dieselmotor verbraucht bei fast Vollgas 210g Sprit / Kwh
Bei 10% Last aber fast 300 g/Kwh

Fazit:

Beschleunigen Sie dieses Fahrzeug bei fast Vollgas bis ca. 2.500 U/min und schalten Sie in den nächsten Gang.
Jetzt beschleunigen Sie Ihr Fahrzeug nach dieser Methode, bis Sie im höchsten Gang Ihre gewünschte Geschwindigkeit erreicht haben.
Fahren Sie vorausschauend.
Jedes Bremsen vernichtet Energie!
Lassen Sie lieber ausrollen.

Beim beschleunigen nach Möglichkeit im hohen Gang bleiben.

Wie schon gesagt:
Vollgas beim beschleunigen im hohen Gang braucht wesentlich weniger Sprit als herunterschalten.

Jetzt etwas über Tuning:

Tuning braucht theoretisch kein Mensch.
Es erhöht allerdings den Fahrspass.
Eine gute Elektronik erhöht nicht die Mehrleistung, sondern hebt die Leistung im wichtigen Bereich an. Ein Fahrzeug mit 100 PS hat auch nach dem tunen 100 PS.
Die Mehrleistung im unteren Drehzahlband ( 1200 - 2500 U/min.) führt zu einer wesentlichen Verbesserung in der Beschleunigung.
Bei Automatik Fahrzeugen führt dieser Effeckt dazu, dass das Fahrzeug beim beschleunigen im hohen Gang nicht herunterschaltet.

Manche Tuner faseln von super Erhöhung des Wirkungsgrades.

Dazu muss man wissen:
Der Carnot-Wirkungsgrad berechnet sich:
eta_c=1-\frac{100+273,15}/{800+273,15} = 0,652 = 65,2%

Ein Dieselmotor hat somit einen thermischen Wirkungsgrad von unter 60%
Der Tatsächliche Wirkungsgrad liegt bei ca. 40%
Beim Benziener sind dies sogar nur 30%

Eine Erhöhung des Wirkungsgrades ist gegenüber eines Serienmodelles nur um wenige % möglich.

Was möglich ist:

Die Leistung und das Drehmoment wird drastisch erhöht.
Bei der Ausschaltung der gesetzlich vorgegebenen Abgaswerten ist schon eine Verdoppelung der Leistung und fast eine Verdreifachung des Drehmomentes möglich.

Lesen Sie dazu einen Bericht aus meiner Praxis: http://www.wikete.eu/WS/index.htm

Übrigens:
Bei Automatik Fahrzeugen immer mit 1/2 bis 2/3 Gaspedalstellung beschleunigen.
Das Fahrzeug schaltet somit in den nächst höheren Gang.
Ein Spezialist gibt bei Automatik Fahrzeugen Vollgas, beschleunigt bis ca 2500 U/min, geht auf 1/2 Gas damit die Automatik schaltet, gibt dann 3/4 Gas bis wieder 2500 U/min. und nimmt wieder Gas weg, bis er die Endgeschwindigkeit erreicht hat.
Eine gute Tuningelektronik unterstützt in dabei.

In eigener Sache:
Fragen Sie an welcher "Hersteller" meine neueste Elektronik anbietet.
Welche Elektronik bei mir "in der Mache" ist und wann sie vermutlich lieferbar ist.
Ich selbst beliefere keine Endkunden, da ich für Tuner kundenspezifische Elektroniken und Gehäuse entwickle und auch die Kabelsätze konfiguriere.
Es gibt heute immer noch Tuner die "ihre eigenen" Tuningelektroniken beim Großhändler beziehen. Dieser bezieht sie bei einem "Hersteller" der sie dann von mir bezieht oder in Lizenz baut.

ACHTUNG:

Viele werben mit:
TÜV-geprüfte Leistungssteigerung.
Das ist das gleiche wie "Dermatologisch getestet".
Es sagt nichts über das Ergebnis aus.

Man kann ein Gerät zum TÜV bringen und testen lassen.
Sagt jetzt der TÜV:
Das Gerät erfüllt keinerlei Sicherheitsstandarts so kann man trotzdem sagen:
TÜV geprüft.

Wichtig ist die Veröffentlichung des gesamten Tüv-Berichtes und die Erklärung der verwendeten Paragraphen.

Mit einer TÜV Zulassung wird auch viel Unsinn getrieben.

Ist es ein vollständiges Mustergutachten oder nur ein sogenanntes 80% Gutachten.

Man lässt ein Billiggutachten erstellen, bei dem die Elektronik erst bei 80% der Motorleistung einsetzt. (Braucht kein Mensch).
Jetzt programmiert man die Elektronik wieder um. Sie wird wieder "untenrum" scharf.
So eine Elektronik besitzt keinen TÜV auch wenn ein Gutachten beiliegt.

Ein Tuner der zu einer verblombten Elektronik ein 80% Gutachten dazulegt handelt korreckt.

Er darf sogar eine Anleitung beilegen wie man die Elektronik scharf macht und gegebenenfalls die Leistung erhöht.
Er muss aber auch darauf hinweisen, dass beim Siegelbruch das Gutachten wertlos wird.

Das nachfolgende BILD zeigt eine Elektronik von mir, die ich im Jahre 1997 entwickelt habe.
Die Tests habe ich mit Hilfe und im Hause des Nissan Generalimporteur's gefahren.

Nissan baute mir freundlicherweise 2 verschiedene Luftmassenmesser mit großen Exemplarstreuungen in das selbe Fahrzeug ein.

Diese Elektronik wäre sogar ABE- fähig.

Zum Schluss noch ein großes A-C-H-T-U-N-G !!!

Es gibt Tuner die behaupten, daß nur Sie kompetent sind. ?????
Alle anderen sind Scharlatane.
Zustzelektroniken die Sprit sparen gibt es nicht.

Zugegeben es gibt mehr Scharlatane als seriöse Tuner.

Aber meine erste Elektronik die ich TÜV testen lies, erreichte sogar bei einem vollen Mustergutachten eine Spritersparnis von 17%.

Die Zeitschrift Autobild die diesem Gutachten äußerst skeptisch gegenüber stand, testete die Elektronik selbst mit dem gleichen Ergebnis.

© Dr. Arno Wikete

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